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Wartungssoftware gibt es viele — fast alle für die ausführende Firma. equova ist für die Gegenseite.

Wer «Wartungssoftware» oder «Instandhaltungssoftware» sucht, findet ausgereifte Werkzeuge. Nur sind sie fast alle für die Partei gebaut, die die Wartung ausführt — oder für das Facility-Management eines Konzerns. equova steht auf der Auftraggeberseite: bei der Eigentümerschaft und der Verwaltung, die ihre Lüftungswartung an eine Fremdfirma vergibt, dafür haftet und wissen muss, ob die bezahlte Wartung wirklich erfolgt ist.

Der Unterschied ist keine Funktionsliste, sondern eine Perspektive. Sie geben das Soll vor, kontrollieren die vergebene Wartung und behalten den Nachweis — auch dann, wenn Sie die Wartungsfirma wechseln.

Drei Lager Wartungssoftware — und was jedem für den Eigentümer fehlt

Der Markt teilt sich in drei Gruppen. Jede ist für ihre Zielgruppe gut. Keine ist für den Eigentümer als Auftraggeber gebaut.

Doer-Tools: Software für die ausführende Firma

Beispiel: Hoppe Wartungsplaner. Eine Windows-Software zur Prüf- und Wartungsdokumentation im Betrieb, als Einmalkauf ab 195,00 EUR netto (Starter-Lizenz, Einzelplatz). Zielgruppe sind laut Anbieter «alle Personen, die … Prüfungen und Wartungen steuern müssen» — also die Wartungs-Ausführenden und Arbeitsschutz-Verantwortlichen (Quelle: wartungsplaner.de, hoppe-net.de, abgerufen 2026-07-15).

Was für den Eigentümer fehlt: Das Werkzeug dokumentiert aus Sicht dessen, der die Wartung macht — nicht dessen, der sie vergibt und kontrolliert. Der Nachweis entsteht im System der ausführenden Seite. Genau die Kontroll- und Nachweisebene, die bei der Eigentümerschaft bleiben muss, ist nicht der Zweck.

Enterprise-CAFM/IWMS: Plattformen für Konzern-Immobilien

Beispiele: Planon, Loy & Hutz / waveware. Planon ist ein IWMS/CAFM für Corporate Real Estate und Facility Management; Loy & Hutz bietet eine modulare CAFM-Suite mit über 80 Applikationen. Beide werden quote-only verkauft, ohne öffentliche Preise und ohne Self-Serve (Quelle: planonsoftware.com, capterra.com, loyhutz.de, abgerufen 2026-07-15).

Was für den Eigentümer fehlt: Diese Plattformen bedienen Konzern- und Multi-Site-FM mit breiten Modul-Landschaften und mehrmonatiger Einführung. Für eine einzelne öffentliche oder professionelle Eigentümerschaft, die nur ihre Lüftungswartung kontrollieren will, sind sie in Umfang, Preis und Einführungsaufwand überdimensioniert.

Prüfer- und Inventar-Apps: Werkzeuge für den Feldeinsatz

Beispiele: febry VDI 6022 Prüf-App, 4-check, Timly. Die febry-App und 4-check digitalisieren die Hygieneinspektion nach VDI 6022 / SWKI VA104 für den durchführenden Prüfer (Preis jeweils nicht öffentlich auffindbar). Timly verwaltet Assets und Inventar mit einem Wartungsmodul zu 195 EUR/Monat (Essential+) bzw. 495 EUR/Monat (Professional) (Quelle: febry.de, 4-check.com, timly.com/en/pricing, abgerufen 2026-07-15).

Was für den Eigentümer fehlt: Die Prüf-Apps sind das Werkzeug der Person, die vor Ort prüft — nicht des Auftraggebers, der diese Prüfungen terminiert und ihre Nachweise einfordert. Timly stellt das Inventarisieren ins Zentrum, nicht das Kontrollieren und Belegen der fremdvergebenen Wartung gegenüber dem Dienstleister.

Was «Eigentümer-Sicht» konkret heisst

Eigentümer-Sicht bedeutet, dass Sie die vergebene Wartung steuern, statt ihr zu vertrauen. Konkret sind das vier Dinge, die eine Software von der Auftraggeberseite her denkt.

Sie geben das Soll vor. Das Instandhaltungskonzept nach SWKI BT104 definiert, welche Wartungen und Prüfungen an welchen Bauteilen in welchen Intervallen fällig sind. Nicht die Firma sagt Ihnen, was sie getan hat — Sie legen fest, was zu tun ist.

Sie behalten die Kontrolle. Das Dashboard zeigt je Objekt und Anlage, was offen, fällig, überfällig oder nachgewiesen ist. Keine fällige Prüfung verstreicht unbemerkt.

Der Nachweis bleibt bei Ihnen. Für jeden Wartungsschritt liegt ein Foto-Nachweis, genau einem Bauteil zugeordnet, festgehalten in einem revisionssicheren Audit-Log. Wechselt die Wartungsfirma, bleibt die Historie bei der Eigentümerschaft — nicht bei der Firma, die Sie eigentlich kontrollieren.

Ausschreibung statt Vertrauen. Statt einer Firma auf Zuruf zu vertrauen, schreiben Sie den im Instandhaltungskonzept definierten Leistungsumfang an mehrere Wartungsfirmen aus, erhalten strukturierte Offerten und vergleichen sie.

equova vs. klassische Wartungssoftware

Der Vergleich entlang der Kriterien, die aus Eigentümer-Sicht zählen. «Klassische Wartungssoftware» steht hier für die Doer- und CAFM-Kategorie oben; Details und Quellen dort.

Kriterium Klassische Wartungssoftware equova
Gebaut für die ausführende Firma oder das Konzern-FM die Auftraggeberseite (Eigentümerschaft, Verwaltung)
Foto-Nachweis je Bauteil wenn vorhanden, aus Sicht der ausführenden Seite ja, Pflichtnachweis je Wartungsschritt, einem Bauteil zugeordnet
Ausschreibung & Preisvergleich in der Regel nicht der Zweck ja, Offerten mehrerer Wartungsfirmen strukturiert gegenübergestellt
Nachweis bleibt bei Firmenwechsel liegt oft im System der Firma oder des Dienstleisters ja, die Historie gehört der Organisation
Preismodell Einmalkauf-Desktop (Hoppe) oder quote-only (Planon, Loy & Hutz) self-serve, in CHF nach Anlagen gestaffelt
Datenhaltung je Anbieter unterschiedlich in der EU, Datenschutz nach DSGVO/DSG

Angaben zu Wettbewerbern aus öffentlich zugänglichen Anbieter-Websites (wartungsplaner.de, planonsoftware.com, loyhutz.de, timly.com, abgerufen 2026-07-15).

Wann ein Doer- oder CAFM-Tool passt — und wann equova

Ehrlich, ohne die Alternativen kleinzureden.

Ein Doer-Tool wie Hoppe passt, wenn Sie selbst der ausführende Betrieb sind und Ihre eigene Prüf- und Wartungsdokumentation führen — nicht die einer Fremdfirma kontrollieren.

Eine Enterprise-CAFM-Plattform wie Planon oder Loy & Hutz passt, wenn Sie ein grosses, gemischtes Immobilienportfolio über viele Gewerke steuern und die Einführung einer breiten FM-Plattform tragen können und wollen.

equova passt, wenn Sie die Wartung Ihrer Lüftungsanlagen an Fremdfirmen vergeben, dafür haften und strukturiert kontrollieren wollen, ob die bezahlte Wartung an jedem Bauteil erfolgt ist — self-serve, in CHF, ohne monatelange Einführung. Für eine einzelne Anlage ohne Wiederkehr ist equova bewusst nicht gebaut; es rechnet sich mit dem Portfolio.

Häufige Fragen

Ersetzt equova unser CAFM?
Nein. equova löst einen Zyklus vollständig — Instandhaltungskonzept, Ausschreibung, Foto-Nachweis, Kontrolle — für die Lüftungswartung, statt eine Gesamt-CAFM-Plattform zu ersetzen. Wenn Sie bereits ein CAFM betreiben, ist equova Ihre unabhängige Kontroll- und Nachweisebene für die fremdvergebene Wartung; brauchen Sie kein Konzern-FM, ersetzt es den ganzen Aufwand.
Ist das wie Hoppe Wartungsplaner?
Nein, es steht auf der Gegenseite. Hoppe ist eine Windows-Software für den ausführenden Wartungsbetrieb und dessen eigene Prüf-Dokumentation (Quelle: wartungsplaner.de, abgerufen 2026-07-15). equova ist cloud- und mobilbasiert und für die Eigentümerschaft gebaut, die die Wartung vergibt, kontrolliert und dafür haftet — Sie geben das Soll vor, der Nachweis bleibt bei Ihnen.
Brauchen die Wartungsfirmen einen Account?
Die Ausführenden brauchen keine Installation und keine Schulung. Sie scannen vor Ort den QR-Code am Bauteil, sehen den nächsten fälligen Wartungsauftrag und dokumentieren per Tablet — auch offline. Ein Link, ein Scan; kein App-Store, kein eigenes System.

equova steht auf Ihrer Seite

Wartungssoftware gibt es für die ausführende Firma und für das Konzern-FM. Für die Eigentümerschaft, die vergibt, kontrolliert und haftet, gibt es equova. Sie geben das Soll vor, sehen jede Frist und halten für jedes Bauteil einen revisionssicheren Nachweis — 14 Tage testen, ohne Kreditkarte, monatlich kündbar, Export jederzeit.